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Sanierungsmöglichkeit von „missglückten“ Dreiecksgeschäften

Zweck von Dreiecksgeschäften ist es, dass der mittlere Unternehmer sich im Zielland der Warenlieferung nicht umsatzsteuerlich registrieren lassen muss. Dafür müssen jedoch die Voraussetzungen nach Art. 25 UStG erfüllt sein. In der Praxis ergeben sich immer wieder Probleme, wenn es zu Formalfehlern kommt und ein Dreiecksgeschäft als missglückt anzusehen ist. Die Finanzverwaltung hat bis dato sehr strenge Maßstäbe betreffend der Erfüllung der Formalkriterien angelegt. Darüber hinaus wurde seitens der Finanz die Meinung vertreten, dass ein missglücktes Dreiecksgeschäft generell nicht sanierbar sei. Nun ist in einem Informationsschreiben des Bundesministeriums für Finanzen klargestellt worden, unter welchen Voraussetzungen ein missglücktes Dreiecksgeschäft in Österreich saniert werden kann, sofern das Dreiecksgeschäft im Bestimmungsland anerkannt wird.